Direktes oder indirektes Ansprechen, was ist besser?

Ob direktes oder indirektes Ansprechen besser ist, ist eine Frage, die sich schon viele gestellt haben. Die einen sagen ihnen liegt es mehr eine Frau direkt anzusprechen zum Beispiel mit einem Kompliment und andere empfinden das als zu direkt und würden lieber das Gespräch beiläufig eröffnen, um vermeintlich natürlicher ins Gespräch zu kommen. Beides hat seine Daseinsberechtigung und seine jeweiligen Vor- und Nachteile. Es hängt aber auch davon ab, wo du dich in deiner Entwicklung befindest. Man kann es eben nicht pauschal sagen, dass das Eine besser als das Andere wäre.

direktes Ansprechen

Direktes Ansprechen macht es der Frau unmissverständlich klar, um was es hier geht. Dass dabei klar wird, dass es sich hierbei um eine Interaktion zwischen Mann und Frau im romantischen Kontext handelt, ist von Anfang an eindeutig. Das ist im Grunde etwas Gutes, weil du dich nicht ewig auf platonischer Ebene unterhalten willst, um dann irgendwann zu versuchen die Kurve noch zu kriegen und ihr doch noch mitzuteilen, dass du dich gerne für mehr treffen würdest. Diese Eindeutigkeit führt aber auch zu mitunter harten Zurückweisungen nach wenigen Sekunden, was sich für dich besonders am Anfang sehr unangenehm anfühlen kann. Beim direkten Ansprechen bekommst du aber auch ebenso stark positive Reaktionen von Frauen, die das einfach großartig finden und direkt ebenso an dir interessiert sind.

Deine Unsicherheit als Anfänger ist beim direkten Ansprechen kongruent. Das beutetet es macht Sinn, dass du aufgeregt sein könntest, wenn du dich überwindest eine Frau anzusprechen. Sie sieht: „Ok der ist aufgeregt, aber ist ja klar, es ist ja auch eine große Überwindung, jemand Fremdes anzusprechen“. Deine Worte und deine Handlung passen zueinander, sie sind kongruent.

indirektes Ansprechen

Indirektes Ansprechen deutlich smoother. Du verbrennst dir nicht so oft die Hände, weil Zurückweisungen viel entspannter sind. Der Gesprächseinstieg erzeugt nicht so viel Spannung und erzeugt dadurch bei den Frauen ohne Interesse nicht so unangenehme Reaktionen. Das Problem hierbei ist, dass indirektes Ansprechen für viele Anfänger zu rein platonischen Gesprächen führt. Wo die Frauen keinerlei Interesse bekommen. Viele nette Gespräche über Nebensächlichkeiten, die am Ende zu nichts führen. Die Gespräche enden häufig mit „War nett, tschau“, wenn du es nicht richtig machst. Wenn du es aber richtig machst, dann ist indirektes Ansprechen für euch beide eine viel bessere Erfahrung.

Wenn du als unsicherer Anfänger indirektes Ansprechen versuchst und dabei aufgeregt bist, dann kann das inkongruent sein. Das bedeutet, wenn du ein platonisch neutrales Thema als Gesprächseinstieg wählst, dir aber der Schweiß dabei runter läuft, dann sieht sie dass mit dir irgendwas nicht stimmt. Du wirst zum Weirdo, der irgendwas zu verbergen hat. Es macht nämlich keinen Sinn, dass du bei einfachem Smalltalk verunsichert bist, außer du hast irgendwelche mentalen Probleme. So wirkt es zumindest. Und du hast ja auch etwas zu verbergen, deine wahre Intention, dass du an ihr interessiert bist. Deshalb ist indirektes Ansprechen nichts für Anfänger!

Warum du als Anfänger mit direktem Ansprechen starten solltest

Einer der größten Fehler beim indirekten Ansprechen ist es für einen Anfänger, keine Absicht zu zeigen. Was ist deine Intention in dem Gespräch? Deine Intention ist es eine Frau kennenzulernen und ggf. etwas mit ihr zu starten. Du willst keine Freundschaft. Freundschaft kann natürlich auch dabei rumkommen. Es ist gut auch weibliche Freunde in seinem Leben zu haben. Aber deine grundlegende Intention ist, wenn du sie ansprichst, dass du an ihr im romantisch-sexuellen Kontext interessiert bist. Das kommunizierst du ihr eindeutig, wenn du sie direkt ansprichst. Selbst wenn du selbst dabei unsicher bist, weil du aufgeregt bist, ist die Botschaft klar. Das ist wichtig, weil du nicht nur ein nettes Gespräch führen willst. Wenn du einen indirekten Gesprächseinstieg wählst und ihr dann ewig über Nebensächlichkeiten sprecht und du dann nach ein paar Minuten ihr plötzlich aus dem Nichts klarmachst, dass du eigentlich nicht über Gott und die Welt sprechen wolltest, sondern mehr willst, dann erzeugt das jede Menge weirde Situationen. Das heißt die meisten Anfänger, die sich an indirekten Gespächseinstiegen probieren landen in Gesprächen, die zu nichts führen. Es ist eine platonische Falle. Entweder es ist schwer, nach ein paar Minuten nochmal dein wahres Interesse zu zeigen oder du zeigst es gar nicht, weil du merkst, es ist einfach unpassend jetzt nach so einem langen Gespräch über neutrale Themen, es auf die romantisch-sexuelle Ebene zu heben. Viele Anfänger haben außerdem generell große Probleme damit ihr Interesse zu äußern.

Um das alles zu umgehen, solltest du als Anfänger Frauen erstmal nur direkt ansprechen. Es kommt nicht zu Missverständnissen darüber, was du überhaupt von ihr willst, einem Gespräch zwischen Mann und Frau, statt zwischen Freund und Freund. Du musst außerdem nicht irgendwann noch die Kurve kriegen und plötzlich mitten im Gespräch deine Intention von etwas Platonischem hin zu etwas Romanischem wechseln. Durch die Spannung der Direktheit kann bei den richtigen Frauen überhaupt eine Anziehung zu dir entstehen und du überwindest die Hürde deine Interesse überhaupt zu äußern.

Der Weg ins Subtile

Wenn du gelernt hast, Frauen direkt anzusprechen, dann kannst du dich hin zum indirekten Ansprechen weiterentwickeln. Sieh es als Spektrum. Du fängst direkt an und gehst dann in Schritten weiter Richtung indirektem Ansprechen, indem du immer mehr subtile Elemente einbaust. Das bezieht sich hier auf das genaue Gespräch nicht nur auf den Einstieg. Du kannst direkt sexualisieren, aber es auch subtiler andeuten. Du kannst ihr im Gespräch direkt sagen, was dir an ihr gefällt, aber du kannst es auch subtiler machen, was dich vielleicht noch interessanter macht, weil sie sich selbst nicht so ganz sicher ist, ob du wirklich auf sie stehst. Du kannst direkte Witze machen, aber auch subtileren Humor haben. Um das am Beispiel Humor nochmals zu vertiefen, weil du das auch aus dem Alltag kennst. Es gibt deutlichen Humor und subtileren Humor. Und beides ist gut und hat seine Daseinsberechtigung. Aber wie willst du in Situationen, wo du aufgeregt und unsicher bist, subtilen Humor bringen. Das ist schwer bis unmöglich und so ist das auch mit den anderen Teilbereichen von denen ich rede. Es hängt immer von deiner Grundverfassung ab, wie du dich gerade fühlst, ob du indirektere Formen bringen kannst. Direkte Witze kannst du theoretisch auch reißen, wenn du dich in einer Drucksituation befindest, wenn es sein muss. Du kannst dich dazu zwingen. In stressfreien Situationen funktionieren direkte Witze aber auch. Und so ist es auch mit dem Ansprechen.

Deshalb fange mit direkten Statements an. Besser du hast eine Sache (nicht nur den Gesprächseinstieg) direkt gesagt als gar nicht gesagt. Und dann füge immer mehr indirekte und subtile Elemente hinzu. Versuche nicht als Erstes alles nur subtil und indirekt zu formulieren, um irgendwie unter dem Radar zu bleiben oder um nicht anecken zu wollen.

Gleichzeitig geht dir das direkte Ansprechen nicht verloren. Du kannst es weiter nutzen, wenn dir danach ist. Du erweiterst dein Portfolio, deine Möglichkeiten wie du agieren kannst. Am Ende möchtest du ein breites Spektrum an Möglichkeiten haben, die einfach von ganz alleine aus dir herauskommen. siehe hierzu auch den Artikel über das Ziel was du erreiche willst: die unbewusste Kompetenz, was bedeutet, dass du hier gerade zwar bewusst deine Fähigkeiten verbesserst, es aber am Ende zu einer Fähigkeit wird, die du nicht mehr aktiv üben musst. (der Artikel geht in der nächsten Woche online)

Dein innerer Zustand: Anspannung vs. Entspannung

Welcher Gesprächseinstieg für dich funktioniert, hängt auch davon ab, wie du dich gerade fühlst. Wie ist deine innere Verfassung? Bist du gehemmt, verkopft und unsicher oder fühlst du dich mit dir wohl, bist du entspannt und locker?

Wenn du noch unsicher oder angespannt bist (unterhalb der Schwelle)
Wenn du Aufregung, Ansprechangst oder innere Unruhe spürst, ist der direkte Gesprächseinstieg das Einzige, was in dem Moment zuverlässig Sinn macht. Anfänger sind von diesen Gefühlen meistens überflutet, wenn sie den Schritt wagen, eine fremde Frau anzusprechen. Wenn du dich unsicher fühlst, sprich sie direkt an. Das führt zur richtigen Intention (Mann zu Frau). Deine eventuell mitkommunizierte unsichere Körpersprache, ist kongruent zu deiner Intention. Deine Unsicherheit macht Sinn. Die Spannung kann Anziehung auslösen.

Wenn du entspannt und locker bist (oberhalb der Schwelle)
Wenn du dich entspannt fühlst und sozialer Druck dir nichts ausmacht, kannst du entspannt indirekt ansprechen. Dann bist du in der Lage deine Intention subtil zu kommunizieren und Spannung entsteht auf diese Weise. Du bist nicht mehr darauf angewiesen mit der Tür ins Haus zu fallen. Du hast die Mentale Kapazität flirty zu sein, spielerisch zu sein und den Moment mehr zu genießen.

Hier kannst du dich aber trotzdem je nach Situation, wenn du gerade Lust drauf hast, dazu entscheiden trotzdem direkt anzusprechen.

Du siehst die Fähigkeit unbeschwert Frauen im Alltag anzusprechen, kann ein durchaus anspruchsvoller Prozess sein, der mit Übung verbunden ist und nicht nur einfach kopflos drauf loszurennen und sich dann wundern, warum es nicht funktioneirt. Je nachdem wo du gerade stehst, kann das Eine oder auch das Andere gerade sinnvoll für dich sein, damit du neue Erfolge erzielst. Direktes Ansprechen wird dir als blutiger Anfänger schnell erste Erfolge bringen, aber mittel und langfristig, macht es durchaus Sinn sich davon wegzubewegen hin zu einer indirekteren Herangehensweise. Wenn du dabei Unterstützung benötigst, bleibst du hier auf der Website und auf den Social Media Plattformen auf dem Laufenden – YouTube | Instagram | Tiktok (einfach anklicken)